| Datum: 12.05.2012 |
Uhrzeit: 10:00 Uhr |
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Nach dem positiven Feedback im vergangenen Jahr bot die Freiwillige Feuerwehr Würselen erneut eine besondere Ausbildung für die Atemschutzgeräteträger an. Der Sattelschlepper mit der mobilen Feuerlöschübungsanlage war an zwei Tagen auf der Feuerwache an der Industriestraße aufgebaut. Mit 69 Haupt- und ehrenamtlichen Würselener Wehrleuten konnte die Übungsbeteiligung an beiden Tagen sogar gesteigert werden. Auch vier Geräteträger aus Herzogenrath und ein Aspirant aus Kerpen machten einen Durchgang durch die Übungsanlage. Von einem Bedienstand aus konnten die Ausbilder der Würselener Wehr, Michael Pütz, Toni Graf, Karl-Heinz Dreßen, Ingo Wellschmidt und Thomas G. Sprank die Anlage mit Hilfe eines Computers steuern und die Ausbildung überwachen. Es wurden verschiedene Brandszenarien wie Treppenbrand, brennende Propangasflasche, Küchenbrand usw. simuliert Mittels Edelstahl-Attrappen waren dazu verschiedene Einrichtungsgegenstände in den Aufbau eingebaut worden und konnten mit flüssiggasbetriebenen Brennern "befeuert" werden. Über Sensoren wurde das löschtaktische Vorgehen der Teilnehmer registriert. Durch Verrauchen der gesamten Anlage wurden sehr realistische Einsatzsituationen bei "Nullsicht" nachgestellt. Wichtig war für den Leiter der Würselener Wehr, Josef Hermanns, auch die einheitliche Ausbildung innerhalb der drei ehrenamtlichen Löschzüge und der hauptamtlichen Wache.
Um einen sicheren Übungsablauf zu gewährleisten, wurden verschiedenste Sicherheitseinrichtungen installiert. In der Anlage und an den Bedienelementen waren Notausschalter vorhanden, die jederzeit vom Ausbilder oder von den übenden Feuerwehrleuten ausgelöst werden konnten. Über diese Schalter hätte die Gaszufuhr automatisch gestoppt und über ein Belüftungssystem die gesamte Feuerlöschübungsanlage in kürzester Zeit entraucht werden können. Zusätzlich sorgten verschiedene Fluchtwege für maximale Sicherheit. Vorsorglich standen die Rettungsassistenten Harald Wenders und Robin Steudel für eventuelle Notfälle zur Verfügung. Zu Beginn und Ende des Trainings wurde von allen Absolventen der Puls gemessen.
Doch nachdem die Atemschutzgeräteträger die Feuerlöschübungsanlage "gemeistert" hatten, war noch lange nicht Schluss. Es folgte ein sportlicher Teil und eine Auswertung des einsatztaktischen Vorgehens. In einer theoretischen Schulung frischte Harald Nellen das Wissen im Bereich Atemschutz auf. „Durch die hervorragende Beteiligung an dieser Fortbildung konnte ein Großteil unserer Atemschutzgeräteträger die vorgeschriebene jährliche „Belastungsübung“ absolvieren“, resümierte Wehrleiter Josef Hermanns zufrieden und hob die hohe Fitness jedes Einzelnen hervor.
Während der Übungen herrschte in der Atemschutzwerkstatt Hochbetrieb. Denn alle Atemschutzgeräte mussten innerhalb kürzester Zeit überprüft und wieder gefüllt werden.
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| Quelle: |
G. Göttgens - Einsatzdoku.org / R. Jüsgens Feuerwehr Würselen
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| Datum: 11.05.2012 |
Uhrzeit: 05:05 Uhr |
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In den frühen Morgenstunden kam es auf dem Boxgraben zu einem Wohnungsbrand. Beim Eintreffen der Wehrkräfte drang dichter Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoss. Ersten Angaben zur Folge sollten sich noch Personen in der Brandwohnung aufhalten. Aus diesem Grund wurde die Alarmstufe auf „Menschenleben in Gefahr“ durch den Einsatzleiter erhöht. Zur Brandbekämpfung wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit je einem C-Rohr vorgenommen. Während ein Trupp in das Innere der Wohnung vordrang, nahm der zweite Trupp die Brandbekämpfung von außen vor. Parallel wurden insgesamt neun Bewohner des Mehrfamilienhauses über das Treppenhaus gerettet. Über die Hubrettungsbühne wurde von außen die Personenrettung sichergestellt. In der Brandwohnung befanden sich glücklicherweise keine Personen mehr. Dank schnellen Eingreifens der Feuerwehr kam bei diesem Feuer keine Person zu Schaden. Die betroffene Wohnung selbst ist unbewohnbar, nach Belüftungsmaßnahmen und CO-Messungen konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass Rauchmelder Leben retten können. Die Polizei hat den Bereich um die Einsatzstelle herum für den Verkehr komplett abgesperrt. Bedingt durch die Uhrzeit hatte dieses keinen Einfluss auf den Verkehrsfluss. Zur Brandursache und Schadenshöhe wurden die Ermittlungen aufgenommen.
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| Einsatzleitung: |
Branoberdinspektor Heiner Sauren / BF - Aachen
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| Quelle: |
G. Göttgens - Einsatzdoku.org / Feuerwehr Aachen
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| Datum: 05.05.2012 |
Uhrzeit: 09:00 Uhr |
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| Quelle: |
R. Consten, G. Göttgens - Einsatzdoku.org / MHD und DRK Aachen
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| Datum: 29.04.2012 |
Uhrzeit: 10:00 Uhr |
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Die Löschgruppen Hillensberg und Süsterseel wurden im Rahmen des Brandschutzbedarfsplanes zusammengeführt und in einem neu erbauten Gerätehaus an der B56, zwischen Süsterseel und Hillensberg, untergebracht. Dank vieler Stunden in Eigenleistung konnte die neue Unterkunft nicht nur günstig, sondern auch nach eigenen Vorstellungen erbaut werden. Dieses wurde dann am 28/29.04.2012 feierlich eingeweiht und der Öffentlichkeit mit einem Tag der offenen Tür präsentiert. Für Klein und Groß gab es viel zu sehen. In einer Leistungsschau stellte man das breite Spektrum der Löscheinheit Süsterseel/Hillensberg vor. Auch die Jugendfeuerwehr, die nun endlich über eigene Räumlichkeiten verfügen kann, zeigte vor zahlreichen Zuschauern ihr Können. Gemeindebrandinspektor Georg Tholen sprach von einem gelungenen Wochenende, bei dem nicht nur die Wehrkräfte näher zusammengerückt sind. Zu Gast waren viele Kollegen aus den umliegenden Städten und Gemeinden. Darunter auch eine Delegation der Nato Airbase, die mit Ihrer Hubrettungsbühne einen Ausblick aus luftiger Höhe ermöglichte. Aber auch die Kollegen aus dem belgischen Bree rückten mit einem Vorausfahrzeug und einem G-TLF an. Besonders interessant für das männliche Publikum waren jedoch die zahlreich erschienen Oldtimer-Fahrzeuge aus der Region. Darunter befand sich auch ein LF auf MAN-Fahrgestell der Löschgruppe Süsterseel. Das im Originalzustand erhaltene Fahrzeug wird seit vielen Jahren von Manfred Dahlmanns liebevoll gepflegt. Es gab viel zu entdecken und sicherlich wurden viele neue Kontakte geknüpft. Für die Bürger der Gemeinde Selfkant ist dieser Zusammenschluss der beiden Löschgruppen sicherlich ein Grund mehr, sich noch sicherer zu fühlen.
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| Quelle: |
R. Consten, G. Göttgens - Einsatzdoku.org / Jerome Backhaus FF Selfkant
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| Datum: 28.04.2012 |
Uhrzeit: 16:19 Uhr |
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Am Samstagnachmittag wurden die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei zu einem Rollerunfall auf der Korneliusstraße in Aachen gerufen. Vermutlich hat ein Anwohner aus bislang unbekannten Gründen einen Eimer Wasser in Richtung zweier Rollerfahrer entleert. Der voran fahrende Roller konnte noch rechtzeitig bremsen, während der folgende Roller auf den ersten Roller auffuhr. Während einer der beiden Rollerfahrer schwer verletzt wurde, kam der andere mit leichten Verletzungen davon. Beide wurden dem Krankenhaus zugeführt. Zum genauen Hergang und ob es sich um Absicht oder einen Zufall für den Wasserwurf gehandelt hat, wird nun durch die Beamten der Polizei ermittelt.
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| Einsatzleitung: |
Brandoberinspektor Christoph Koerenz
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| Quelle: |
H. Wipper - Einsatzdoku.org / Feuerwehr Aachen
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| Datum: 28.04.2012 |
Uhrzeit: 15:17 Uhr |
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Samstagnachmittag wurde der Löschzug Roetgen zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße B258 in Höhe „Münsterbildchen“ alarmiert. Kurze Zeit später waren 18 Einsatzkräfte mit 4 Fahrzeugen vor Ort. Ein PKW war aus ungeklärter Ursache gegen eine Mauer geprallt und war auf der Seite liegend zum Stillstand gekommen. In dem Wagen befanden sich drei Personen, darunter ein Kleinkind. Glücklicherweise wurde keiner der Insassen eingeklemmt. Die Feuerwehr half bei der Betreuung der verletzten Personen, stellte den Brandschutz sicher und klemmte die Batterie des Wagens ab. Des Weiteren wurden auslaufende Betriebsmittel mit Hilfe von Bindemitteln aufgenommen und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die zum Teil schwer verletzten Personen wurden durch die Besatzungen von insgesamt drei Rettungswagen sowie durch zwei Notärzte, darunter auch der Hubschrauber Christoph Europa 1 betreut. Ebenfalls waren mehrere Beamte der Polizei sowie die Wehrführung der Feuerwehr Roetgen vor Ort. Der Einsatz konnte unter der Leitung von Brandinspektor Frank Lenzen gegen 16.30 Uhr für die Feuerwehr Roetgen beendet werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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| Einsatzleitung: |
Brandinspektor Frank Lenzen / Feuerwehr Roetgen
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| Quelle: |
Öffentlichkeitsarbeit Sascha Krings / Feuerwehr Roetgen |
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